Susianna!


Mein Name ist Susianna .
Ich bin in einem sehr kleinen Dorf geboren,
die große Stadt Wien ängstigt mich, aber ich habe keine Wahl,

nur hier kann ich mich verstecken und hoffen das ich nicht

gefunden werde, ich besitze nur das was ich auf dem Leibe

trage und zwei Taler von meiner Grossmutter, nur sie wusste

vom Plan meiner Flucht, doch nun werden es wohl alle wissen

und ich fürchte sie werden mich suchen.

Ich sollte verheiratet werden mit einem alten reichen Mann,

doch ich will nicht so enden wie meine Mutter, nur Arbeit und

jedes Jahr ein Kind, ich will lernen und allein entscheiden

welchen Weg ich gehe und ich bete das es mir gelingt, nun

bin ich erstmal hier und ich werde sehn wie sich alles entwickelt.
Ich lebe nun fast einen Monat hier in Wien, zuerst war ich sehr

einsam und habe mich nicht so recht wohlgefühlt .Mir fehlte die

lebhaftigkeit der Familie.
Aber ich habe Freunde gefunden und so wird das Leben um

vieles leichter.
zumal mir ein sehr grosses Haus zugesprochen wurde, es war

früher war es wohl ein Gestüt, nun ist es umgebaut und beherbergt

das Tierheim, das ich nun führe und einige kleine Zimmer für

Reisende, um Arbeit brauch ich mich also nicht zu sorgen davon

gibt es genug.

Es war wie ein Schock als ich erfuhr , meine Eltern sind nicht meine

Eltern sind, ich wuchs nur bei ihnen auf. Ich kann es noch garnicht

fassen. Ich bekam einen Pergament zugestellt das besagt:
Ich wäre das Kind einer anderen Mutter, die schon lange lange begraben

ward..... Was soll ich sagen?...... ,trauern ?.... ich kannte sie nicht.
Doch irgenwie fiel mir ein Stein vom Herzen und nicht nur weil ich vor

vor meiner angeblichen Familie floh. Mein Leben kann ich nun so

gestalten wie ich es will und brauche niemals mehr fürchten gegen meinen

Willen verschachert zu werden ..... Ich bin frei!...

 

Eines Tages meldete sich ein Bruder meines Pflegevaters bei mir er hatte

mich auf dem Markt gesehen und war mir gefolgt . Als er klopfte und ich die

Tür öffnete erschreckte ich mich fast zu Tode, doch beruhigend sprach er

auf mich ein und ich beschloss ihm zuzuhören. Ich öffnete ihm meine Türe

und damit auch mein Herz, Onkel Heinrich war in mein Leben getreten und

er wurde mir ein wertvoller Freund und Helfer. Ich konnte mich nicht an ihn

erinnern,   denn er war,   als ich noch ein Kind war fortgezogen, um in Marburg

sein Glück zu suchen.Er fand es,    doch es war nicht von langer Dauer seine

Frau verstarb im Kindbett , wie meine Mutter.



 

Was du nicht willst was man dir tut , das füg auch keinem anderen zu .