Wie behandele ich meine Schnittblumen?
Blumen sind lebendige Wesen auch wenn sie der Schere
zum Opfer gefallen sind.
Wir sollten sie darum so behandeln ,als wären sie noch
an der Wurzel.
Frühlingsblüher, wie Tulpen , Osterglocken, Christrosen, Annemonen, werden angeschnitten
( Ausnahme Narzissen der Saft der Stiele verstopft die Kapilaren der anderen Blumen !)
und in kaltes Wasser gestellt.
Fresien, Gerbera, Maiglöckchen, Vergissmeinnicht, Orchideen alle Arten, bekommen einen schrägen
Anschnitt und lieben handwarmes Wasser.
Sommerblüher wie Lilien , Rosen , Sonnenblumen, Dahlien.,.Sommerastern mögen Wasser in
Badethemperatur, also anschneiden und in richtig warmes Wasser stellen.
Herbstblüher mögen es wieder etwas kühler, dazu gehören Chrysanthemen, alle Astern,
Hortensien .
Auch die Anschnitte für die Schnittblumen sind von grosser Bedeutung für die Haltbarkeit der
Sträuße.
Grundsätzlich gilt, anschneiden unmittelbar vor dem Einsetzen in die entgültige Vase.
Astern bricht man am unteren Ende des Stieles .
Flieder , Ilex und Johanniskraut also alles was einen harten Stiel hat, werden flach gekopft
( Mit einem Hammer)
Die Amarillys wird abgebunden mit Tesafilm oder einem Baumwollfaden einen Zentimeter über dem
Anschnitt damit sie sich nicht aufrollt.
Dahlien, Anemonen. und auch die Gerbera bekommen nur fünf Zentimeter Wasser ,sie
haben weiche Stiele und faulen deshalb sehr schnell . Also weniger das Wasser um so besser
die Versorgung mit demselben. 
Bei de
n Rosen ist ein schräger langer Anschnitt ,und richtig warmes Wasser von grosser Bedeutung
passiert es dann doch einmal das sich der Kopf neigt bekommt sie kein Wasser nach oben,also
nochmals zwei Zentimeter weiter anschneiden und das Wasser noch wärmer machen , es ist möglich
das eine Sauerstoffperle die Leitbahnen verstopft oder aber etwas verholzt ist, bei beiden hilft das
warme Wasser.
Dann gibt es noch Alpenveilchen und auch die Christrosen, da ist es ratsam den Stiel zu spalten
d.h Mit einem scharfen Messer das untere Stielende einen Zentimeter zu halbieren besser noch zu vierteln.


